Eingeschränkter Regelbetrieb in der Kindertagesbetreuung Stand:
Frühjahr 2021

Sehr geehrte Eltern bzw. Erziehungsberechtigte, der Senat hat am 27.01.2021 beschlossen, dass vom 01.02.2021 bis zum 14.02.2021 die Reaktionsstufe 3 – Notbetreuung des Bremer Reaktionsstufenplans gilt.
Damit soll der
Gesundheitsschutz in Kitas im Land Bremen weiter erhöht werden.

  • Das bedeutet konkret, dass
    Gruppen nur noch mit maximal 10 Kindern belegt werden können;
  •  Gruppen sowohl im Innen- wie im Außenbereich voneinander getrennt werden;
  • die pädagogischen Fachkräfte grundsätzlich nur in einer Gruppe eingesetzt werden sollen;
  • zu Kindern, denen kein Betreuungsangebot gemacht werden kann, ein regelmäßiger

Kontakt gehalten wird.

Die Senatorin für Kinder und Bildung bittet Sie, angesichts der aktuellen Lage weiterhin
darum, dass Sie Ihre Kinder nur in Kindertageseinrichtungen bzw. Kindertagespflege
bringen, wenn eine andere Form der Betreuung nicht möglich ist.

Wenn Einrichtungen aufgrund der Begrenzung der Gruppengröße entscheiden müssen, welche
Kinder kommen können, nutzen sie folgende Kriterien:

  • Kindeswohl und besondere Härtefälle;
  • Berufstätigkeit von beiden Elternteilen bzw. von einem Elternteil bei Alleinerziehenden, wenn keine andere Betreuung möglich ist (Personen, bei denen Homeoffice möglich ist, können lediglich nachrangig berücksichtigt werden);
  • Wenn es mehr Anmeldungen als Plätze gibt, trifft die Kita-Leitung eine Auswahl. Dabei kann sie auch die Liste mit vorrangigen Berufsgruppen gemäß der neuesten Corona-Verordnung heranziehen.

In der Kindertagespflege trifft die Auswahl die Kindertagespflegeperson in Absprache
mit der Fachberatung.

Ich möchte Sie an dieser Stelle bitten, die Einrichtungen bei dieser Aufgabe zu unterstützen,
indem Sie sorgfältig abwägen, ob bzw. welche Betreuungszeiten Sie benötigen. Für bessere
Planungsmöglichkeiten nutzen Sie zur Anmeldung Ihrer Kinder für die Notbetreuung bitte das
angehängte Formular (Selbstauskunft).
Darüber hinaus möchte ich Sie über weitere Schutzmaßnahmen, die im Rahmen des neuen
Senatsbeschlusses verabschiedet wurden, informieren:

  • Für die Zeit der Notbetreuung dürfen die Eltern die Einrichtungen/Kindertagespflegestelle nicht betreten, ausgenommen davon sind Eingewöhnungsphasen.
  • Das Angebot der freiwilligen Testungen im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) für alle Beschäftigten bleibt erhalten und soll auch auf Kinder erweitert werden. Die Eltern werden von ihren Einrichtungsleitungen bzw. Kindertagespflegepersonen dafür ein Berechtigungsformular erhalten.
  • Die Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege werden mindestens einmal in der Woche auf Corona getestet.
  • Außerdem soll möglichst bei allen Kindern beim Betreten der Einrichtung kontaktlos die Körpertemperatur gemessen werden.

Die hier beschriebenen Regelungen gelten zunächst bis zum 14.02.2021.

Ich bitte Sie um Verständnis für diese kurzfristige Erweiterung der zuletzt abgestimmten
Schutz-Maßnahmen. Mir ist bewusst, dass diese Regelung Sie erneut vor große Herausforderungen
stellt und Sie neue Absprachen mit Ihren Arbeitgeber*innen treffen müssen. Die Maßnahmen
sind aber zum Gesundheitsschutz von Kindern und Beschäftigten notwendig und sollen für den
Großteil der Familien die Teilnahme an einen verlässlichen Kita-Notbetrieb in den nächsten Wochen ermöglichen.


Im Auftrag

Thomas Jablonski
– Abteilungsleiter Frühkindliche Bildung –




Kinder Leben e.V.