Über uns


Unser Elternverein wurde vor 37 Jahren als Selbsthilfegruppe, Beratungsstelle und Treffpunkt für Kinder, Mütter und Väter gegründet.
Heute ist das Angebot des Vereins erweitert und das Konzept umfassender geworden.
An zwei Standorten werden in 6 Gruppen insgesamt 68 Kinder im Alter von 1-6 Jahre betreut. In unserem Haupthaus an der Scharmbecker Str. 23,
bieten wir Betreuung in 3 Kleinkindgruppen (1-3 Jahre), mit jeweils 8 Kindern,
sowie einer Elementargruppe (3-6 Jahre), mit 20 Kindern an.

In unserer Außenstelle an der Gröpelinger Heerstraße 228, ist jeweils eine
Kleinkindgruppe (1-3 Jahre) mit 8 Kindern und eine Elementargruppe (3-6 Jahre)
mit 16 Kindern untergebracht. Diese beiden Gruppen befinden sich
in den Räumen der Bremer Heimstiftung, im Stiftungsdorf Gröpelingen.
Hier arbeiten wir in Kooperation mit der Bremer Heimstiftung zum Thema:
„Alt und Jung unter einem Dach“. Unsere Arbeit orientiert sich an der
Lebendigkeit und Vielfalt unterschiedlicher Persönlichkeiten verschiedener Herkunft, Lebensformen, Kulturen und Generationen.
Unser Haus versteht sich als Lernort für „Kleine“ und Anlaufstelle für „Große“.
Bei uns ist Platz für vielerlei Ideen, Vorstellungen, Wünsche, Bedürfnisse und Erwartungen.

Unser Miteinander ist spannend, fröhlich, anregend und kreativ -manchmal auch anstrengend, aufregend und konfliktreich, aber niemals langweilig.
Wir wollen lebendig und in ständiger Bewegung Fähigkeiten entdecken, entfalten und bilden, die Kinder und Erwachsene für ein soziales Miteinander und kompetente Lebensführung brauchen.
Wir haben ein offenes Ohr für die Kinder, für die Eltern und die Mitarbeitenden.
In der Vereinsarbeit, als Elternvertretung und dem Elternbeirat, haben alle Erziehungsberechtigten die Möglichkeit, unsere Arbeit zu begleiten.
Darüber hinaus gibt es für interessierte Eltern die Möglichkeit, durch Hospitation,
Beteiligung an Aktivitäten und Ausflügen, an der praktischen Arbeit teilzunehmen.

Unsere Konzeption, die in Zusammenarbeit mit dem Team regelmäßig überarbeitet und weiterentwickelt wird, kann in vollem Umfang jederzeit im Büro eingesehen werden.
Wir sehen uns als Erziehungspartner der Eltern. Jedem Kind eine gute Entfaltung seiner Fähigkeiten zu ermöglichen, erfordert die Zusammenarbeit aller Beteiligten.
Dazu arbeiten wir kontinuierlich mit Eltern, sozialen Diensten (Lebenshilfe, Frühförderstellen der Caritas), Schulen, Beratungsstellen (Paritätischer Wohlfahrtsverband, Verbund Bremer Kindergruppen) aber auch mit Gesundheitsdiensten wie der Landes- Jugendzahnpflege und einer Zahnarztpraxis zusammen.

Ein Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit ist die Bewegungserziehung.
Neben einem großen Außengelände, das zum Toben, Spielen und zum Bewegen einlädt, stehen den Kindern auch Bewegungsmaterialien in Anlehnung an Emmi Pikler und Elfriede Hengstenberg zur Verfügung. Außer der Bewegungsförderung basiert Emmi Piklers pädagogische Auffassung auf beziehungsvolle Pflege und Freispiel.
Dieser Haltung schließt sich das Team an.
Jedem Kind wird die Gelegenheit gegeben, seine Fähigkeiten wahr zu nehmen, zu lernen und sich in seinem eigenen Tempo zu entwickeln.
Die Rolle der Mitarbeitenden ist dabei, die Bedürfnisse, Wünsche, Interessen der Kinder zu erkennen, ernst zu nehmen, zu dokumentieren, zu begleiten, zu unterstützen und zu fördern. Ein wertschätzender Umgang ist dabei selbstverständlich.
Diverse Differenzierungsräume, sowie unser Außengelände laden zum Forschen,
Experimentieren und kreativ sein ein.

Seit 2011 sind wir zertifiziert und dürfen uns „Haus der kleinen Forscher nennen“.
Des Weiteren lehnen wir uns in unserer Auffassung vom Kind an die Positionen der Reggio Pädagogik an. Auch wir sind er Meinung, ein Kind mit seiner Energie,
Wissbegierde und Kreativität ist der Schöpfer seiner eigenen Entwicklung und
Konstrukteur seiner eigenen Persönlichkeit. In der Umsetzung sieht es so aus, dass wir den Kindern, Zeit, Aufmerksamkeit, Räumlichkeiten und Materialien zur
Verfügung stellen. Die Mitarbeitenden arbeiten mit den Stärken der Kinder, nicht gegen die Schwächen. Wir arbeiten projekt – nicht produktorientiert.
Da wir eine multikulturelle Einrichtung sind, ist die alltagsintegrierte Sprachförderung ein zweiter Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit.
In unseren Kindergruppen bieten wir ein sprachfreudiges Umfeld, in dem mit den Kindern viel gesprochen, gelesen und gesungen wird.

Wir werden regelmäßig von externen, freiwilligen Lesepaten unterstützt und sind auf
dem Weg, die Zertifizierung zur BücherKita zu erwerben.
Eine hausinterne Spracherzieherin arbeitet gruppenübergreifend an beiden Standorten.
Unsere Leihbücherei lädt zum Stöbern und Vorlesen, aber auch zum regelmäßigen Ausleihen von Büchern ein.

Für die Umsetzung unserer Erziehungsziele sind Grundwerte wie Akzeptanz, Toleranz und Selbstbestimmung wichtig.
Die Grundlage unserer Arbeit bildet der Bremer Rahmenplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich und in den Kleinkindgruppen.
Dass die Kinder mit ihren Bedürfnissen jederzeit im Vordergrund stehen, ist für uns selbstverständlich.